„Bittet und es wird euch gegeben; sucht und ihr werdet finden; klopft an und es wird euch geöffnet.“ (Lk 11,9)

Gebete für Kinder und Familien

Herzlich möchten wir Sie einladen, in Ihrer Familie miteinander zu beten.
Hier finden Sie ein paar Anregungen und Ideen.

Grundsätzliches zum Gebet finden Sie hier!

Machen Sie das Gebet zum Bestandteil Ihres Alltags und Sie werden die Freude und Freiheit, die durch eine echte Beziehung mit Gott wächst, immer mehr selbst erleben.

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Es kann helfen, das Beten immer gleich oder ähnlich zu gestalten, als eines der normalen familiären Rituale.
Vielleicht hat das Kind eine besonders gemütliche Ecke im Kinderzimmer.
Nehmen Sie sich bewusst Zeit für das Gebet mit Ihrem Kind.
Entzünden Sie gemeinsam eine Kerze.
Geben Sie dem Gebet einen festen und täglichen Platz im Tag.

 

Vor jedem Gebet machen wir das Kreuzzeichen

Wir tippen uns an die Stirn: Gott ist viel größer als unsere Gedanken. Er ist wie ein liebender Vater.
„Im Namen des Vaters, …“

Wir tippen uns an den Bauchnabel: Gott ist Mensch worden. Er ist in Jesus als Baby auf die Welt gekommen, in Bethlehem geboren und hat hier auf der Erde gelebt.
„… des Sohnes …“

Wir tippen uns auf die rechte und auf die linke Schulter: Der Heilige Geist ist die Liebe von Gott. Sie verbindet uns mit allen Menschen als Brüder und Schwestern.
„… und des Heiligen Geistes. Amen.“

 

Beten am Morgen

Heute bin ich aufgewacht,
Gott hat auf mich aufgepasst.
Er will heute bei mir sein,
ich lass ihn in mein Herz hinein. Amen.

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Segnen Sie Ihr Kind zum Abschied, indem Sie ihm ein Kreuzzeichen auf die Stirn zeichen.
Segnen kann jeder Christ.

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Guter Gott,

wir danken Dir, die Sonne ist aufgegangen,

ein neuer Tag hat angefangen.

Sei bei mir im Kindergarten,

wenn wir mit dem Spielen starten.

Denn Du bist bei mir, wo ich auch steh,

Du bist bei mir, wo ich auch geh.

Du wohnst in meinem Herzen drin,

ob ich krank, gesund oder vergesslich bin.

Heute bist Du da,

sei auch Mama und Papa spürbar nah. Amen.

Am Abend

Abendritual:

Kinder lernen Gottes Geborgenheit, wenn sie jeden Abend ein Lied oder ein kleines
Gebet sprechen. Es gibt ihnen Sicherheit und schenkt ihnen etwas, das sie in ihrem Urvertrauen stärkt.
Der Heilige Augustinus hat gesagt: „Wer singt, betet doppelt.“

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Und wieder geht ein Tag zu Ende.

Ich leg’ ihn, Herr, in Deine Hände,

Nimm an, was gut war, froh und recht.

Nimm weg, was böse, traurig, schlecht.

Ich will in Deinem Segen ruh’n

Und morgen wieder Gutes tun. Amen.

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Müde bin ich, geh zur Ruh’,

schließe meine Augen zu.

Vater, lass die Augen Dein

über meinem Bette sein. Amen.

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Abends, wenn ich schlafen geh’,

vierzehn Engel um mich steh’n,

zwei zu meinen Häupten,

zwei zu meinen Füßen,

zweie, die mich decken,

zweie, die mich wecken,

zwei, die mich zum Himmel führen. Amen

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Frei beten …

Was war heute schön?

Gott, wir danken dir für …

Wer hat Schwierigkeiten oder ist krank?

Gott, wir möchten dich bitten für …

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Neben dem Gebet kann auch ein Lied gesungen werden.

Vor dem Essen

Komm, Herr Jesus, sei unser Gast …

Komm, Herr Jesus, sei unser Gast und segne, was Du uns bescheret hast. Amen.

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Dir sei, oh Gott, für Speis’ und Trank,

für alles Gute Lob und Dank.

Du gabst und wirst auch künftig geben.

Dich preise unser ganzes Leben. Amen.

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Wir haben hier den Tisch gedeckt,

doch nicht mit uns’ren Gaben.

Vom Schöpfer, der das Leben weckt,

kommt alles, was wir haben. Amen.

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Segne, Vater,

diese Speise,

uns zur Kraft

und Dir zum Preise! Amen.

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Segne, Vater, unser Essen

Segne, Vater, unser Brot.

Lass uns jene nicht vergessen,

die da hungernd sind in Not.

 

 

Mit Kindern in die Kirche gehen

Rituale:

Gehen Sie mit Ihrem Kind ganz bewusst in die Kirche.
Nehmen Sie sich Zeit.
Gut tut es, wenn Sie sich auch mal alleine, ohne Kind, eine halbe Stunde Ruhe in der Kirche gönnen und einfach vor Gott da sind.
Wie kann ich mit dem Kind gemeinsam die Kirche entdecken?

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Beim Betreten der Kirche nehmen wir ein wenig Wasser aus dem Weihwasserbecken und bekreuzigen uns – wir begrüßen Gott in seinem Haus.

Warum machen wir das Kreuzzeichen?

Wir tippen uns an die Stirn: Gott ist viel größer als unsere Gedanken. Er ist wie ein liebender Vater.
„Im Namen des Vaters, …“

Wir tippen uns an den Bauchnabel: Gott ist Mensch worden. Er ist in Jesus als Baby auf die Welt gekommen. In Bethlehem geboren und hat hier auf der Erde gelebt.
„… des Sohnes …“

Wir tippen uns auf die rechte und auf die linke Schulter: Der Heilige Geist ist die Liebe von Gott. Sie verbindet uns mit allen Menschen als Brüder und Schwerstern.
„… und des Heiligen Geistes. Amen.“

Wir erinnern uns an unsere Taufe. Dort wurden wir auf den Namen Gottes getaut. Das heißt, wir wollen diesen Gott unser ganzes Leben lang kennen und lieben lernen.

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Die Kniebeuge

Warum machen wir eine Kniebeuge vor dem Altar?

Vor Gott und vor Jesus Christus verneigen wir uns.
Wir drücken damit aus: „Du bist größer als ich und ich respektiere das.“
In der Kirche wohnt der König aller Könige, Jesus Christus, der am Kreuz aus Liebe und Hingabe für uns gestorben ist.
Er ist der König, der unser Leben verwandeln möchte. Vor ihm machen wir eine Kniebeuge.

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Bei Maria eine Kerze anzünden

Einfach mit dem Kind vor der Gottesmutter eine Kerze anzünden
und gemeinsam beten. In Ruhe gemeinsam sitzen und den lieben Gott
besuchen und ihm alles, was man auf dem Herzen trägt, im Stillen sagen.

Ein Besuch in der Kirche mit Ihrem Kind kann und sollte ganz einfach alltäglich sein. Mal zwischendurch nach dem Kindergarten oder der Schule danke sagen für schöne Momente. Mal für die Oma, die im Krankenhaus liegt, eine Kerze anzünden. Kinder erfahren den Kirchenraum am besten, wenn sie ihn ganz selbstverständlich mit Erwachsenen erleben, die sie liebhaben, denen sie vertrauen. So kann man ihnen von Anfang an Gottes Geborgenheit und Vertrauen vermitteln.
Einfach öfter in der Kirche vorbeischauen und den Besuch im Alltag einbauen.
Dabei können auch Sie selbst auftanken und Kraft holen!

 

„Gegrüßet seist Du, Maria, voll der Gnade, der Herr ist mit Dir. Du bist gebenedeit unter den Frauen, und gebenedeit ist die Frucht Deines Leibes, Jesus.
Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns Sünder, jetzt und in der Stunde unseres Todes. Amen.“

Ein Grundgebet: das Vaterunser

Vater unser

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde Dein Name,
Dein Reich komme,
Dein Wille geschehe, wie im Himmel,
so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute
und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn Dein ist das Reich, die Kraft und die Herrlichkeit. Amen.

 

Buchtipps für Kinder

  • Mein großes Buch vom Kirchenjahr / Reinhard Abeln und Heidi Rose / Butzon und Bercker Verlag / ISBN: 978-3-7666-1737-8
  • Meine kleine Thérèse: Die Geschichte der heiligen Thérèse von Lisieux von Holasová Zuzana und Sonja Häusl–Vad /  ISBN-3901797629
  • Kinder Trost Rituale; Für kleine und große Abschiede; von Monika Bücken- Schaal / Don Bosco Verlag
  • Im Schatten deiner Flügel / Psalmen für Kinder von Regine Schindler–Arno / Sauerländer Verlag / ISBN: 978-3-7941-7312-9
  • Gebete der Welt / Gesammelt von Jeremy Brooks mit Bildern von Elena Gómez / Patmos Verlag
  • Religiöses Erleben von Anfang an / mit Musik-CD / von Katharina Bäcker-Braun und Monika Arnold / Don Bosco

Gute Bücher für Kinder finden Sie auch hier:

Bonifatius Werk
Don Bosco Verlag